qrew goes Freies Radio Kassel

Am Samstag, den 28. Januar 2017 um 20:00 Uhr könnt ihr uns wieder im Freien Radio Kassel hören! (Oder aber auch die Wiederholung am Sonntag 29. Januar um 12:00 Uhr)

Im Rahmen der Sendung “LILI”, Libertäre Informationen lokaler Initiativen, gibt es diesen Samstag eine Sendung unter dem Titel „1 Jahr nach Köln…“.

Also hört rein! Entweder unter auf UKW 105,8 MHz oder im Livestream:

 

 

In der Sendung haben wir auf sehr viele queerfeministische Veranstalgungen im nächsten Monat hingewiesen. Hier wollen wir diese nochmal auflisten:

  • So 29.1. 15:00Uhr Queerfee  Infoladen an der Halitstraße 88
  • Di 31.1. 18:00Uhr offenes Lady*fest plenum im ARFG Uni Kassel
  • Mi 01.2. 20:00Uhr Ringvorlesung Antisemitimus mit Merle Stöver: Korrespondenzen antisemitischer Ideologie mit feministischer Theorie und Praxis. Uni Kassel Holländischer Platz, Nora Platiel Straße 5, Raum 1108
  • Sa 4.2.-So 5.2. Workshop zu Queerfeminismus und Mutterschaft in Witzenhausen im Rahmen vpn „Purpulize“ der Queerfeministischen Film- und Workshopreihe. anmeldung und Infos zum Ort unter queerfemwiz@riseup.net 
  • Sa 04.2. 16:00Uhr Spieleabend im ASTQR Uni Kassel
  • So 05.2. 14:00Uhr Beziehungsvielfalt Infoladen „… an der Halitstraße“ 88 (Jeden 1. Sonntag im Monat um 14 Uhr)
  • Do 09.2. 20:00Uhr Film Something must break im Capitol „Purpulize“ Film- und Workshop-Reihe 
  • Mi 15.2. 18:30 Uhr Queerfilm– Kleines Bali – „Lilting“
  • Do 16.2. 18:00Uhr offenes LAdy*fest plenum im ARFG Uni Kassel
  • So 19.2. 14:30Uhr Queerer (Eltern-)Treff: Unser Motto? Euer Motto! Egal ob mit Nachwuchs oder einfach interessiert

Uuuund die nächste Sendung findet dann wieder am Samstag den 18.2. um 20Uhr statt, und Sonntag den 19.2. in der Wiederholgung um 12Uhr.

qrew goes Freies Radio Kassel

Am Samstag, den 24. Dezember um 20:00 Uhr könnt ihr uns wieder im Freien Radio Kassel hören! (Oder aber auch die Wiederholung am Sonntag 25.Dezember um 12:00 Uhr)

Im Rahmen der Sendung “LILI”, Libertäre Informationen lokaler Initiativen, gibt es diesen Samstag einen Austausch über die heteronormative Kackscheiße in der Weihnachtszeit und möglichen Umgangsstrategien.

Also hört rein! Entweder unter auf UKW 105,8 MHz oder im Livestream:

qrew goes Freies Radio Kassel

Am Samstag, den 26. November um 20:00 Uhr könnt ihr uns wieder im Freien Radio Kassel hören! (Oder aber auch die Wiederholung am Sonntag 27.November um 12:00 Uhr)

Im Rahmen der Sendung “LILI”, Libertäre Informationen lokaler Initiativen, gibt es diesen Samstag einen kurzen Bericht über die am letzten Samstag stattfindende Demo „My Body – My Choice!“, Infos über das sog. „Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen“, ein paar Terminhinweise und einen Ausblick auf die darauffolgende Sendung am 24.Dezember 😉

Also hört rein! Entweder unter auf UKW 105,8 MHz oder im Livestream:

Reader zur Demo „My Body – My Choice!“

Wer heute keinen schicken Reader mit Hintergrundtexten zur Lebensschutzbewegung und dem „Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen“ abgekommen hat, hat hier nun die Möglichkeit den Reader runterzuladen und selbst auszudrucken 😉 –> Download

Vielen Dank nochmal an alle die heute da waren!

Inhalt des Readers:

    • Aufruf zur Demonstration „My Body – My Choice1“
    • Die Argumentation der Lebensschutz-Bewegung
    • Das Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen
    • Verbindungen zwischen Lebensschützer*innen und der Neuen Rechten
    • Rede: Wessen Leben soll hier eigentlich geschützt werden?

Das Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen

„Über Leben und Tod kann nicht privat entschieden werden“. Das sagt Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evanglischen Allianz (DEA) und 1. Vorsitzender1 des Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen (TCLG), der VeranstalterInnen des Forums in Kassel. Hartmut Steeb ist eines der Vorstandsmitglieder von idea, einer gut vernetzten evangelikalen Nachrichtenagentur, und gibt der „neokonservativen“ Zeitschrift „Junge Freiheit“ ab und an gerne Interviews.

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Verbindungen zwischen Lebensschützer*innen und der Neuen Rechten

Die Lebensschutzbewegung gibt sich gerne pluralistisch und offen für verschiedene politische und religiöse Anschauungen wie z.B. der Verein AlfA „Aktion Lebensrecht für Alle e.V.“ auf seiner Homepage schreibt [vgl. 1].

Diese nach außen hin betonte Offenheit erfährt aber schnell Grenzen, wenn es um feministische Politiken wie, zum Beispiel, ein Infragestellen der Zweigeschlechtlichkeit geht, in denen die Bewegung eine Gefährdung ihres Weltbildes sieht.

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Neue Kampfsportgruppe startet im Januar

Die Freude ist groß, es ist soweit: die erste Kampfsportgruppe für FLTI* (Frauen*Lesben*Trans*Inter*) soll ab Januar 2017 beim Dynamo starten. Die Unterschiede zu den weiter verbreiteten Frauen-Selbstverteidigungsgruppen sind zweierlei:
Zum ersten liegt der Fokus beim FLTI*-Kampfsport auf dem schweißtreibenden Spaß. Dass mit dem Ausbauen und Entwickeln der je eigenen Skills auch die eigene Wehrhaftigkeit steigt, ist dabei willkommener Nebeneffekt. Jedoch wollen wir nicht die weitverbreitete Zuschreibung reproduzieren, in der F*L*T*I* sich als Opfer fühlen sollen und so z.B. verinnerlichen nur angstvoll durch die Nacht zu gehen. Genauso erzeugen dieselben Zuschreibungen ein Männerbild, dass Männern eine potentielle Nähe zur Täterschaft unterstellt. Beide Zuschreibungen sind gleichermaßen sexistisch und leider auch hartnäckig. In diese Kerbe wollen wir nicht schlagen.

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Die Argumentation der Lebensschutz-Bewegung

Wessen Leben soll eigentlich geschützt werden?

Am 19. November 2016 findet erneut das halbjährlich organisierte Lebensrechts-Forum des Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen e.V. (TCLG) in Kassel statt. Der seit 1991 bestehende Verein basiert, wie der Name schon verrät, auf Vernetzungen verschiedener Gruppen und ProtagonistInnen1 der sogenannten Lebensschutz-Bewegung.

Recht auf Schwangerschaftsabbruch

Schon punktuell in der sogenannten ersten Frauenbewegung Mitte des 19. Jahrhunderts, aber vor allem auch in der sogenannten zweiten oder neuen Frauenbewegung in den 1970er Jahren gehörte der Kampf um eine straffreie Abtreibung zur politischen und öffentlichen Debatte. Eine allumfassende Selbstbestimmung, sowohl in Bezug auf Psyche und Körper, als auch in Bezug auf politische und kulturelle Teilhabe, war eine Kernforderung der zweiten Frauenbewegung.

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